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Am 15. & 16. September 2016 hatten wir 20 Gäste aus der LEfAA Ingelheim (Landeseinrichtung für Asylsuchende und Ausreisepflichtige) zum Kennenlernen & gemeinsamen Spielefest eingeladen. Wir hatten gemeinsam viel Spaß und lernten ein wenig besser deren Sorgen & Nöte kennen. Auf ein Wiedersehen!



Die ASS ist Ganztagsschule in Angebotsform ab dem Schuljahr 2009/2010:

Das Kollegium der Albert-Schweitzer-Schule nimmt den § 1 des Schulgesetzes, Absatz 1 ernst und möchte die individuelle Förderung umzusetzen. Wir haben erkannt, dass die Ganztagsschule mit ihren zusätzlichen personellen Möglichkeiten und ihrem erweiterten Zeitrahmen  dafür besser geeignet ist als die jetzige Halbtagsform.

Wir möchten unsere Schüler/innen bestmöglich und umfänglich fördern, um Ihnen ein Höchstmaß an Lebensbewältigung und Integration in unsere Gesellschaft zu gewährleisten. Dazu ist für uns die Ganztagsschule  in Angebotsform die derzeit beste  Möglichkeit.

Mit dem Schreiben des Ministeriums vom 17.12.2008  hat die ASS die Option auf Einrichtung einer Ganztagsschule in Angebotsform zum Schuljahr 2009/2010 erhalten. 

· Für das Schuljahr 2009/2010 lagen uns 73 Anmeldungen vor, im Schuljahr 2016/2017 sind es aktuell 42.

· Mit dem Antrag kann eine zusätzliche schulische Betreuung der Schüler von Montag bis Donnerstag bis 16 Uhr organisiert werden. Freitags endet der Unterricht für alle wie bisher um 12.15 bzw. 13.00 Uhr.

· Die Betreuung umfasst das Mittagessen, die Hausaufgabenbetreuung und wählbare Angebote in Gruppen mit durchschnittlich 6 Schülern.

· Betreut werden die Schüler von Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften, zwei Kräften im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Personen, die besondere Angebote ermöglichen.

· Wie gewohnt bleibt für Halb– und Ganztagsschüler der Schulwegtransport gewährleistet.

Wir sehen die GTS als gute Möglichkeit, den Schülern lediglich mit geringen Essenskosten verbunden im gewohnten Rahmen neben der Hausaufgabenbetreuung zusätzliche Förderung zukommen zu lassen.

Der Kreis Mainz-Bingen als Schulträger hat nicht nur unserem GTS-Antrag zugestimmt, sondern bereits viele konkrete Planungen umgesetzt:

· Die Schule erhielt einen Anbau mit Mensa, Gymnastik-, Computerraum und weiteren Fachräumen, dazu ein DFB-Fußball-Kleinfeld.

· Aus den Erfahrungen mit anderen Ganztagsschulen erhalten die Schüler ein ausgewogenes, abwechslungsreiches und kostengünstiges Mittagessen (etwa 3 €).

- Seit dem Schuljahr 2014/2015 liefert das Hildegardforum auf dem Rochusberg in Bingen das Essen, den wöchentlichen Speiseplan sehen Sie auf dem Link der ersten Seite.

· Die Schule erhält vom Land zusätzliche Gelder um Personen zu verpflichten, die außergewöhnliche Angebote im sportlichen und kreativen Bereich machen können (wie etwa Fußball, Jiu-Jitsu, Gestaltungen, Computerarbeit, Werken, Kochen, Tanz, Fotografie, Naturwissenschaften, Englisch, Chor, Flöten, etc.).

· Nachmittags sind immer 2 Lehrkräfte, 2 pädagogische Fachkräfte, 2 FSJ'ler und 2-3 Honorarkräfte anwesend.

- Dass 50 % der Schülerschaft das GTS-Angebot nutzen, ist für uns ein Zeichen, dass es von deren Seite und von den Erziehungsberechtigten gewünscht wird. Wir werden uns bemühen, die guten Ideen auch in die Tat umzusetzen.

- Für uns an der ASS bedeutet die GTS zusätzliche Arbeit und auch Umstellung vom bisher gewohnten Schulalltag. Wir möchten, dass unsere GTS sich auch bewährt, weil unsere Schülerinnen und Schüler es uns Wert sind!


Die Förderung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen geschieht auf      drei verschiedenen Ebenen:

Die schulische Förderung: Hier versuchen wir wahrscheinlich noch intensiver als Regelschulen die Schülerinnen und Schüler durch differenzierten Unterricht zu motivieren und zu fördern, durch zwei Kleinbusse des Fördervereins können wir Exkursionen in die nähere Umgebung starten und Klassenfahrten bezahlbar machen. Regelmäßig finden Projekttage statt, Arbeitsagentur, Betriebspraktika, Verkehrsschule, Tischtennisunterricht, Spiel- und Sportfeste, Drogenberatung, Gewaltprävention und Schülerwettbewerbe sind fester Bestandteil unserer Arbeit.

Die außerschulische Förderung: Bei fast jeder öffentlichen Aktion in Ingelheim, sei es das Müllsammeln oder die Aktion Tagwerk sind wir dabei, Unser alljährliches Martinsfest ist fester Bestandteil im Ingelheimer Veranstaltungskalender geworden.

Die Förderung durch den Förderverein: Der Förderverein erweist sich neben dem Elternbeirat als wichtige Gestaltungsmöglichkeit für unsere Schule: Ein eigener Kleinbus, ein Ruheraum mit Klangwasserbett und meditative Lichtelementen, die Schulhofgestaltung über Klettergeräte, Pausenhütte und Sportangebote sind wesentlich vom Förderverein finanziert neben den unzähligen Kleinigkeiten wie Trikots für die Schul-Fußballmannschaft, Zuschüsse zu Klassenfahrten, Autorenlesungen und Anschaffungen.

Außerdem sind unsere Sonderpädagogen auch an anderen Schulen eingesetzt:

An den 9 Grundschulen unseres Schulbezirks sind Sonderpädagogen zwischen 2 - 4 Stunden in der Woche im Rahmen der Integrierten Förderung tätig. Dabei unterstützen sie die Grundschulen in der Förderung schwacher Kinder.

Alternativ zur Förderschule können Kinder auch in der Regelschule integrativ als beeinträchtigte Kinder gefördert werden. Das geschieht in unserem Schulbezirk entweder an der benachbarten Brüder-Grimm-Grundschule oder weiterführend der Gau-Algesheimer Christian-Erbach-Realschule Plus und der Integrierten Gesamtschule in Sprendlingen. Die in diesen sogenannten "Schwerpunktschulen" geförderten Kinder werden nach dem Lehrplan der jeweils für sie zutreffenden Förderschule, aber im Klassenverband der Regelschule gefördert.

Seit Februar 2009 stehen uns vom CJD Worms kompetente Berufseinstiegsbegleiter zur Seite. Sie kümmern sich um unsere Oberstufenschüler und Schulabgänger, dass sie gemeinsam mit Herrn Krück von der Bundesagentur für Arbeit den richtigen Weg in den Beruf finden und begleiten die Jugendlichen noch ein halbes Jahr nach der ASS weiter. Aktuell sind Frau Pleitz und Frau Völkers-Opp für uns im Einsatz.

Mit vielen anderen weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz bieten wir für unsere Abgangsklasse 8/9 den Praxistag an, einen Tag in der Woche - bisher der Mittwoch, an dem die Jugendlichen ein jährliches Tagespraktikum besuchen und so eine bessere Berufswahl treffen und auch beste Referenzen für eine spätere Bewerbung erhalten können.

Zusammen mit dem Kreisjugendamt können wir seit Oktober 2009 mit Frau Friedrich und Herrn Biernatzki auf zwei Fachkräfte des Jugendamtes zurück greifen, die an der Schule beheimatet, direkt die vielen kleinen und großen Probleme unserer Schüler im "Jule-Projekt" (Jugendhilfe im Lebensumfeld) aufgreifen können - Schulsozialarbeit vor Ort, so muss es sein und darum sind wir sehr froh!

Sie sehen, mit insgesamt 13 Lehrkräften und 20 schulischen Kräften können wir an unserer Schule optimale Förderschularbeit leisten und damit allen uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen die best mögliche Förderung zur Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen!